Kontaktstelle Gummersbach

Tagesstätte

Personelle Ausstattung

Die Kontaktstellenangebote werden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und zwei Honorarkräften durchgeführt. Zur Zeit betätigen sich 18 ehrenamtliche MitarbeiterInnen als Laienhelfer in unterschiedlichen Angeboten der Kontaktstelle.

Räumliche Unterbringung

In das Kontaktzentrum ist die Kontaktstelle eingebunden, neben einer laufenden Tagesstätte, den Büros und Beratungsräumlichkeiten des Betreuten Wohnens und dem sozialpsychiatrischen Dienst.

Da die Tagesstätte tagsüber das Kontaktzentrum räumlich belegt, finden die Angebote der Kontaktstelle in den Nachmittags- und Abendstunden bzw. am Wochenende statt.

Angebote des Kontaktzentrums Gummersbach

AngebotAnzahl Besucher/MitgliederAnleitung
Montags - Teestubeca. 20 - 50/1hauptamtliche Mitarbeiter
Mittwochs - Clubca. 20 - 30/11 Honorarkraft
ehrenamtliche Mitarbeiter
Freitags - EA-Selbsthilfegruppe  
Samstags - Frühstückca. 5 -10 BesucherTagesstättenbesucher
Sonntags - Teestubeca. 15ehrenamtl. Mitarbeiter
BeratungsgespächeMenschen in seelischer Not
ca. 5 - 10 Kontakte/Woche
Leiter der Kontaktstelle

Frühstückstreff

Kontaktstelle Marktstraße 6

In der Nähe des Kontaktzentrums wird in neu angemieteten Räumen in gemütlicher Atmosphäre jeden Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr ein Frühstückstreff angeboten.

Es handelt sich hierbei um ein niederschwelliges Angebot, unverbindliche Anlaufstelle für Kontakt und Freizeitgestaltung. Dies wird von hauptamtlichen Mitarbeitern begleitet. Ein Hol- und Bringdienst steht ebenfalls zur Verfügung.

Montags-Teestube

Personenkreis:
Psychisch kranke Menschen, die alleine oder in ihren Familien wohnen, Besucher, die zur Zeit im Krankenhaus stationär psychiatrisch behandelt werden und Menschen aus dem Langzeitbereich der Klinik Marienheide. Die Teestube ist auch für nicht psychisch kranke Personen geöffnet – jeweils von 16.00 bis 21.00 Uhr.

Ziel ist es, den Besuchern der Teestube Lebensfreude durch Beisammensein und Kontaktfindung in einer angenehmen Umgebung zu vermitteln sowie die Schaffung eines fließenden Übergangs von dem stationären Bereich in die üblichen Alltagssituationen und dadurch unter Umständen Beschleunigung der Krankenhausentlassung. Bei Langzeitpatienten ist es das Ziel, Auflockerung der stationären Lebenssituation zu erreichen und die Hospitalisierung aufzuweichen. Personen aus dem Krankenhaus- und Klinikbereich werden durch organisierte Fahrten mit einem Kleinbus von einem Zivildienstleistenden geholt und wieder gebracht.

Mittwochs-Club

Dieser Club besteht aus 20 – 30 Personen, die in der Vergangenheit psychiatrisch stationär und ambulant behandelt wurden und zum Teil noch in ambulanter fachärztlicher Behandlung sind. Angesprochen sind Menschen in Lebenskrisen, die durch ein leicht strukturiertes Nachmittagsangebot Kontakte erhalten und zu Aktivitäten in der Beschäftigungstherapie angeregt werden, sinnvolles Gestalten zu entwickeln. Gemeinsames Kaffeetrinken, Spiele, Musik und organisierte Ausflüge gehören zum üblichen Angebot. Es haben sich hier bereits langjährige Freundschaften über dieses Kontaktstellenangebot hinaus entwickelt.

Beratung für Menschen in seelischer Not

Zielgruppe:
  • Personen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung nach Behandlung-, Betreuungs-, Wohn- und Therapiemöglichkeiten suchen und hier ein Vermittlungsgespräch benötigen.
  • Personen, die durch momentane Lebenskrisen eine erste Anlauf- und Kontaktmöglichkeit zur Bearbeitung des individuellen Problems suchen.
Es handelt sich hierbei nicht um die klassischen psychiatrischen Erkrankungen. Trotzdem erscheint es notwendig, dieses prophylaktische Beratungsangebot zu unterbreiten, um in Zukunft nach Möglichkeiten eben nicht eine psychiatrische Diagnose stellen zu müssen.

Bei beiden Personengruppen findet ein Betreuungsgespräch statt. Ziel ist es, dadurch eine weitere Handlungsorientierung für den Betreffenden zu entwickeln. Häufig ist dies eine Vermittlung von passenden Therapie-, Beratungs- oder Unterbringungsangeboten.

Selbsthilfegruppe

Eine Selbsthilfegruppe trifft sich jeden Freitagabend, um ohne professionelle Hilfe psychosomatischen Erkrankungen durch Gespräche und Gruppengestaltung vorzubeugen und zu lindern.
Seite 1 von 2Nächste Seite»